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2007-04

2007-04-28

Internetfilter für Kinder nicht zuverlässig

27.04.2007 Spezielle Schutzsysteme für Kinder und Jugendliche sollen Webseiten mit Pornografie, Gewaltdarstellungen oder Nazi-Propaganda automatisch abblocken. Doch die Internetfilter funktionieren bisher nur bedingt und lassen sich außerdem leicht umgehen, wie die Zeitschrift "c´t" (Ausgabe 8/07) berichtet.

Die Anbieter der Schutzsysteme versuchen mit verschiedenen Strategien, nicht kindgerechte Webseiten von vornherein auszufiltern. Den größten Erfolg erzielen dabei so genannte Whitelists, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Dabei legen die Eltern fest, welche Webseiten ihre Sprösslinge besuchen dürfen, alle anderen sind gesperrt. Sinnvoll erscheint dies aber nur bei kleinen Kindern.

Bei den so genannten Blacklists werden Webseiten aufgelistet, die nicht Kind- und Jugendgerecht sind und deshalb abgeblockt werden sollen. Zusätzlich kommen bei einigen Systemen Wortfilter zum Einsatz, die nach markanten Begriffen suchen und bei Befund die Internet-Seite sperren. Im "c´t"-Test hatten alle Systeme jedoch Ausfälle - sei es, dass sie Pornoseiten anzeigten oder Aufklärungs-Webseiten sperrten, die speziell für Jugendliche interessant sind.

Einigermaßen überzeugen konnten als einzige Filter die T-Online Kinderschutzsoftware, die aber nur Kunden des Anbieters zur Verfügung steht, und Net Nanny. Beide halten auch bei Jugendlichen zumindest das Gröbste fern. Interessante Alternativen mit Zukunft sind Systeme, die über die Hardware filtern. Als erstes Betriebssystem bringt Windows Vista eine Kindersicherung mit, die aber auf einfachste Weise umgangen werden kann. Unüberwindbar ist aber grundsätzlich keine auf dem PC installierte Kindersicherung. Oft genügt es schon, Windows im abgesicherten Modus zu starten. :-(

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2007-04-27

Surftipp: Software-Archiv der "c´t" neu gestaltet

16.04.2007 Wer auf der Suche nach Software ist, findet im Internet ein Überangebot verschiedenster Aplikationen. Einen guten Überblick liefert das neu gestaltete Software-Archiv der Zeitschrift "c´t" auf der Homepage des Verlags unter www.heise.de/software. Das Software-Verzeichnis listet mehr als 17 000 Programme zum Download auf.

Damit dabei der Überblick nicht verloren geht, werden auf der Startseite "nur" knapp 1700 Programme präsentiert, die von der Zeitschrift bereits getestet worden sind. Unterteilt sind sie in zwölf Rubriken. Sehr hilfreich sind insbesondere die von anderen Internetusern abgegebenen Noten. Der Großteil der verzeichneten Einträge ist Freeware oder Open Source, für die Nutzer also kostenlos.

http://www.heise.de/software/

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Vorsicht vor Fallstricken für eigene Blogs und Foren

17.04.2007 Wer einen eigenen Weblog oder ein Internetforum betreibt, muss strenge juristische Regeln beachten. So müssen beispielsweise rechtswidrige Inhalte von den Seiten entfernt werden. Anderenfalls haftet der Betreiber der Seite, wie die Zeitschrift "Internet Professionell" (Heft 04/2007) berichtet. Gerichte behandeln diese Inhalte so, als hätte sie der Forenbetreiber selbst in das Forum eingestellt.

Wer in seiner Internet Online Community zulässt, dass Nutzer nicht nur Texte, sondern auch multimediale Inhalte einstellen, hat ein besonderes Haftungsrisiko. Denn Fotos, Videos, Musikstücke oder Kunstwerke sind sehr häufig urheberrechtlich geschützt. Wer ohne Erlaubnis ein Musikstück verbreitet, verletzt die Rechte des Komponisten, des Texters, des Musikverlags und auch der Musiker, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass große Communities wie Google Video oder Youtube auch geschützte Inhalte auf ihren Seiten haben.

Zwar können Forenbetreiber nicht jeden Eintrag vorab prüfen. Wenn aber eine Rechtsverletzung erfolgt ist, sollte das Forum genau beobachtet werden.

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Tolles Strategiespiel

18.04.2007 Die "Command & Conquer"-Serie hat bereits Mitte der 90er Jahre Maßstäbe für die Videospielentwicklung gesetzt und viele Nachahmer gefunden. Die Auseinandersetzungen um den Rohstoff Tiberium haben zahlreiche andere Spieleentwickler inspiriert. Zwölf Jahre nach dem Erstlingswerk schickt Electronic Arts PC-Strategen mit "Command & Conquer 3 Tiberium Wars" nun erneut in die Schlacht.
Das Echtzeitstrategie-Spiel führt den Spieler zurück zu den Anfängen der Erfolgsserie. Im Jahr 2047 hat das Tiberium die gesamte Erde überzogen. Der Planet ist in drei Zonen unterteilt: Der blaue Bereich macht ein Fünftel der Gesamtfläche aus und ist der bewohnbare Teil des Planeten. Rund die Hälfte der Erde ist vom Krieg gezeichnet und ökologisch verwüstet. Die verbleibenden 30 Prozent sind unbewohnbar.

Im Mittelpunkt des Spiels steht der Konflikt um die wenigen verbliebenen blauen Bereiche der Erde. Der Spieler soll die Global Defense Initiative (GDI) zum Sieg über die vom Schurken Kane angeführte Bruderschaft von Nod führen. Feindbild beider Seiten sind die Scrin, eine geheimnisvolle Alien-Rasse. Im Einzelspieler-Modus warten mehr als 30 abwechslungsreiche und hochspannende Missionen. Aufwändig in Szene gesetzte Zwischensequenzen mit bekannten Schauspielern wie Michael Ironside ("Starship Troopers") oder Josh Holloway ("Lost") treiben die Geschichte voran.

Wer bereits einen Teil der Reihe gespielt hat, wird sich mit den Einheiten sofort zurechtfinden. Stärken und Schwächen der einzelnen Einheiten sind gewohnt gut ausbalanciert. Bereits bei den ersten Missionen, in denen der Spieler beispielsweise das Weiße Haus für die GDI zurückerobert, geht es ordentlich zur Sache. In den teils sehr kniffligen Einsätzen ist taktisches Vorgehen unabdinglich.

Optisch macht das Treiben auf den Schlachtfeldern eine tollen Eindruck. Dafür sorgen ansehnliche grafische Effekte. Die gelungene Soundkulisse und gute Zwischensequenzen tragen ebenso zur Atmosphäre bei.

Fazit: "Command & Conquer 3 Tiberium Wars" spielt sich erstklassig und sieht toll aus. Die Entwickler haben das bewährte Konzept im Wesentlichen beibehalten und verhalten ergänzt. Bei Fans der Serie stellt sich sofort wieder das bekannte Spielgefühl ein. Neulinge dürften von der rasanten Geschwindigkeit des Titels gefangen werden. Hobby-Strategen sollten sich diesen Titel nicht entgehen lassen.

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2007-04-26

Hochauflösende Filme laufen nur auf Highend-PCs

23.04.2007 Wer mit seinem PC hochauflösende Filme abspielen will, kommt kaum ohne Aufrüstung der Hardware (Arbeitsspeicher, Prozessor, Festplatte bzw. Grafikkarte aus. Anderenfalls bleibt der Bildschirm schwarz. Zu diesem Ergebnis kommt ein Test der Zeitschrift "PC Professionell" (Heft 04/2007). Programme zur Wiedergabe verlangen so genannte "Monster-PCs", Systeme mit mindestens einem Pentium 4 mit 3,2 Gigahertz Taktfrequenz.

Auch im Bereich der Grafikkarte drohen Filmfreunden Schwierigkeiten: Hersteller Cyberlink hat für seinen Player eine Kompatibilitätsliste erstellt - mit insgesamt nur acht Grafikkarten, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Die DVD Software Win DVD ist weniger anspruchsvoll. Beide Programme nutzen Clear Video von Intel und Nvidia Purevideo HD für die Hardware-Beschleunigung.

Das Intel-Feature ist in Grafikkarten mit G965-Express-Chipsatz implementiert, Geforce-7/8-Karten verfügen über die Nvidia-Technik. ATIs Lösung Avivo unterstützt hingegen nur das Programm Power DVD.
Vor dem Kauf eines entsprechenden Laufwerks sollte deshalb auf jeden Fall im Internet auf den Herstellerseiten die Konfiguration des eigenen Rechners geprüft werden.

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Vista startet schneller als Windows XP

24.04.2007 Das neue Betriebssystem Windows Vista ist nicht nur bei der Installation, sondern auch beim Starten wesentlich schneller als die Vorgängerversion Windows XP. Die mögliche RAM-Erweiterung per USB sei jedoch eher ein Marketing-Gag, berichtet die Computerzeitschrift "PC Professionell" (Heft 03/2007).

Beim Einstecken eines USB-Sticks fragt das Betriebsystem den Anwender, ob der Speicher zur Systembeschleunigung verwendet werden soll und wenn ja, wie viel Speicher dafür auf dem USB-Stick reserviert werden soll. Diese Option stellt somit nichts anderes als einen zusätzlichen Zwischenspeicher beispielsweise für die Auslagerungsdatei dar. Dort lagert Vista Dateien aus, die sich häufig ändern und auf die schnell zugegriffen werden soll. Die Werte für die Speicherbandbreite sind nahezu unverändert, wie die Zeitschrift weiter berichtet.

Dafür kann Vista vor allem bei der Betriebssystem-Installation und der Boot-Zeit punkten: Auf einem schnellen PC ist das 9,6 Gigabyte große Vista-Ultimate in rund einer halben Stunde installiert. Windows XP steht auf dem gleichen PC erst nach einer guten Dreiviertelstunde bereit. Knapp 20 Sekunden benötigt Vista für den Start des Betriebssystems. Ein frisch aufgesetztes XP lässt sich hierfür auf dem gleichen PC knapp 30 Sekunden Zeit.

In Bezug auf die Arbeitsgeschwindigkeit spricht derzeit allerdings noch nichts für einen Umstieg auf Windows Vista. Windows-Nutzer sollten deshalb zunächst auf optimierte Gerätetreiber und BIOS-Versionen fürs Mainboard warten, die in den nächsten Monaten sicherlich noch für ein paar Prozent mehr Geschwindigkeit gut sein können, rät die Zeitschrift.
Lassen Sie sich von Ihrem Fachhändler beraten.

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